Gelungenes Debüt für Timo Scheider als TV-Experte

Timo Scheider hatte im Vorfeld angekündigt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen und sich auch nicht vor Arbeitgeber BMW zu scheuen. Einen kleinen Seitenhieb gab es in Richtung Vorgänger Norbert Haug inklusive („Sehr oft sehr Mercedes-parteiisch“). Die Bombe platzen – wie es in der DTM so schön heißt – ließ Scheider am Wochenende nicht.

Sein Debüt als TV Experte absolvierte er ausgezeichnet, lieferte auch Infos, die eigentlich nur Fahrer kennen. Zwar freute er sich am Sonntag für Kumpel und Rennsieger Glock ganz besonders, aber von Befangenheit konnte nun wirklich keine Rede sein. Allgemeiner Tenor: Scheider machte seine Sache sehr gut und ist eine echte Hilfe für Mielke.

Den Rennstart schauten 700.000 Zuschauer, was einem Marktanteil von 9,8 Prozent entspricht. Damit lag die DTM über dem Senderdurchschnitt und erzielte bis zum Abendspielfilm die besten Werte. Zum Vergleich: Die Samstagsrennen 2017 im Ersten verfolgten im Schnitt ähnlich viele Zuschauer, nur die Sonntagsrennen bewegten sich um die 1-Million-Marke herum.

Mercedes-Teamchef Uli Fritz zur überraschenden Sat.1-Quote: „Ich war super-positiv überrascht. Wir alle hatten die Befürchtung, dass es abrutscht, weil es eben kein öffentlich-rechtlicher Sender ist. Hut ab. Man hat gesehen, dass sich die harte Arbeit von Sat.1 im Vorfeld mit Trailern, Werbung und Ankündigungen ausgezahlt hat. Wir sind auf einem guten Weg.“

Quelle: Motorsport-Magazin.com