Audi-interner Anschluss am Nürburgring geglückt

Timo Scheider reiste mit hohen Erwartungen zum siebten Wochenende der DTM-Saison auf dem Nürburgring. Zuletzt in Russland war ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen und darauf wollte der Audi-Pilot aufbauen.

Mit den Startplätzen 15 und 16 war die Ausgangslage für die beiden Rennen in der Eifel allerdings schwierig. Im Samstagslauf wurde Timo nach einem unabsichtlichen Zwischenfall mit einer Durchfahrtsstrafe belegt und verlor so jede Chance auf Punkte. Die Zielflagge sah er auf Rang 21. Am Sonntag hingegen ging es klar nach vorne. Mit Rang zwölf schrammte der zweifache DTM-Meister nur knapp an den Top-10 vorbei.

„Leider habe ich auf dem Nürburgring keine Punkte geholt. Aber von der Performance her wären theoretisch zweimal Punkte möglich gewesen. Das müssen wir positiv werten, auch wenn wir uns generell bei Audi mit dem Qualifying eher schwergetan haben. Ich kann das positive Fazit ziehen, dass wir zumindest Audi-intern den Anschluss gefunden haben“, so Timo. „Wir haben einen Entwicklungsschritt getan. Das positive Gefühl, das ich von Freitag bis Sonntag hatte, nehme ich mit. Dass es schwierig mit Punkten wird, wenn man so weit hinten startet, ist klar. Am Samstag hätten wir Punkte holen können. Im zweiten Abschnitt des Sonntagsrennens ging mit dem neuen Reifen nicht so viel. Und der Boxenstopp war nicht ganz perfekt.“

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